Unser Projekt ist finanzierbar

Natur ist günstig braucht aber Platz

Finanzierbar

Die Umsetzung des Projekts „Naturraum Chleigrüt“ ist verhältnismässig günstig und ohne Probleme finanzierbar.

  • Die Firma Ernst Frey AG die zurzeit die Kiesgrube im Chleigrüt betreibt ist gemäss FSKB verpflichtet, nach der Beendigung der Wiederauffüllung das Gebiet zu renaturieren.
  • Die Zusätzlichen Kosten für eine höherwertige Renaturierung (Teiche etc.) halten sich in Grenzen.
  • Für solche Naturschutzprojekte sind Stiftungen und Private bereit Gelder zu sprechen.
  • Weil ein bedeutendes Naturobjekt entsteht, ist auch eine Beteiligung von Bund und Kanton möglich.
  • Ein kleiner See ist, wenn er bei der Wiederauffüllung mit eingeplant wird, mit verhältnismässig geringem Aufwand zu realisieren.
  • Spezifische Anlagen sind durch interessierte Vereine und Partner mitzutragen.

Zudem kann das ganze Projekt sehr gut etappenweise realisiert werden. Dies gibt Spielraum und Zeit bei der Finanzierung. z.B. durch überregionale Umwelt-Ersatzmassnahmen könnten laufend neue Element realisiert werden.

Gute Raumplanung

Auszug Bauzonenplan mit Gewerbegebiet Chleigrüt, Wildtierkorrior AG-R1 und Alternativestandorte Bauzone
Auszug Bauzonenplan

Das Chleigrüt liegt mitten im Wald und mitten in der letzten unverbauten Landschaft zwischen Rheinfelden und Möhlin. Es ist als Gewerbegebiet eingezont. Die schneisenartige Verlängerung des Gewerbegebiets Rheinfelden Ost Richtung Rhein ist aus heutiger Sicht unsinnig. Sie liegt in der historischen Absicht begründet den Rhein bis zum heutigen Kraftwerk schiffbar zu machen und ein Hafen anzulegen. Ein Hafen ist heute nicht mehr möglich. Eine Verschiebung des Gewerbegebiets drängt sich aus raumplanerischer Sicht auf. Auch ist das Gebiet auf Grund der Abgeschiedenheit nur mit grossem Aufwand erschliessbar.

 

Der Verein "Chleigrüt" ist für eine wirtschaftliche und bauliche Entwicklung im Gebiet um den Möhliner Bahnhof. Wir sind aber der Meinung, dass Gewerbebauten nicht mitten im Wald errichtet werden sollen. Neue Bauten sollen an das bestehende Gewerbegebiet angrenzen. Die Rheinfelder Bevölkerung hat sich mehrfach in diesem Sinn geäussert. Sie lehnte die gewerbliche Nutzung des Gebiets Chleigrüt mehrfach ab.

 

Auch für die Wohnqualität in Rheinfelden und Möhlin sind intakte Naherholungsgebiete und eine ausreichende räumliche Trennung der Siedlungen essentiell. Für die Lebensqualität in den bestehenden und neu geplanten Wohnüberbauungen um den Bahnhof Möhlin ist es entscheiden, ob sie von einem weitläufigen Gewerbegebiet oder von einem attraktiven Naturraum umgeben sind.

 

Rheinfelder liegt heute am Rand der Agglomeration Basel. Im Westen beginnt die urbane Metropolitan Region Basel. Im Osten Richtung Möhlin beginnt die ländliche Schweiz. Dies soll so bleiben. Durch eine Überbauung des Gebiet Chleigrüt würden die Gemeinden Möhlin und Rheinfelden baulich zusammenwachsen.

Verlegung Gewerbegebiets Chleigrüt gefordert

Der Verein "Chleigrüt" schlägt eine Verlegung des Gewerbegebiets vor. Dadurch muss die Gemeinde nicht auf Einnahmen verzichten. Mehr noch, die neu eingezonten Gebiete an weniger problematischer Lage könnten zügig und mit grosser Planungssicherheit entwickelt werden. Dies ist im Chleigrüt nicht der Fall. Es wird immer Widerstand gegen eine Überbauung geben.

Wildtierkorridor

Durch das Gebiet Chleigrüt verläuft der wichtige kantonale Wildtierkorridor AG-R1, der den Schwarzwald mit dem Jurabogen verbindet. Dieser Wildtierkorridor muss als das wichtigste Natur- und Umweltobjekt auf Rheinfelder Boden betrachtet werden. Die zwei europäischen Gross-Habitate Schwarzwald und Jura sind westlich von Rheinfelden bis Village-Neuf (Frankreich) für erdgebundene Tiere nahezu vollständig getrennt. Der Wildtierkorridor von nationaler Bedeutung AG1 zwischen Möhlin und Wallbach gilt als für Wildtiere kaum mehr passierbar. Damit ist der Rheinfelder Wildtierkorridor AG-R1, zusammen mit AG2 (Sisseln-Eiken), die einzige noch existierende Verbindung von Jura und Schwarzwald weit und breit.

Wenn das Gebiet Chleigrüt überbaut würde, wäre der Wildtierkorridor stark beeinträchtigt.

Dem gegenüber würde das Projekt Chleigrüt den Wildtierkorridor stark aufwerten.

Vernetzung durch Wildtierkorridore wichtig für Europa und die Schweiz
Planausschnitt Wildtierkorridore Aargau, AG-R1 führt durch das Chleigrüt, AG1 ist unterbrochen.

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Projektbeschreibung Chleigrüt ein Naturraum; Stand: Dezember 2018
Chleigrüt_Projektbeschreibung_02.12.2018
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